Als Teil der Exam.net-Lizenz erhalten Sie Exam.net Math kostenlos - eine Fragenbank und ein Tool zur Erstellung von Tests für Mathematiklehrer
Exam.net ist jetzt mit Microsoft Teams für Education integriert. Lesen Sie mehr
Die Milken Community School ist eine unabhängige jüdische Schule in Los Angeles, die etwa 800 Schüler der Klassen 6 bis 12 unterrichtet. Als Reaktion auf den raschen technologischen Wandel hat die Schule in den letzten Jahren ihre digitalen Hilfsmittel angepasst, um die Schüler besser auf ein sich wandelndes Bildungsumfeld vorzubereiten.
Im Rahmen dieser Arbeit nutzt Milken Exam.net, um sichere Online-Tests zu erstellen, die Lehrkräften dabei helfen, die schriftlichen Leistungen der Schüler in einem möglichst frühen und authentischen Stadium zu erfassen.
Da generative KI im Bildungswesen immer mehr an Bedeutung gewinnt, stehen Schulen vor einer neuen Herausforderung: Wie können sie diese Technologie nutzen und gleichzeitig die authentische Ausdrucksfähigkeit der Schüler bewahren? Die Frage ist nicht mehr, ob Schüler Zugang zu KI haben, sondern wie Schulen sicherstellen können, dass das Lernen weiterhin auf dem eigenen Denken der Schüler basiert.
Authentisches Schreiben ist wichtiger denn je. Schüler brauchen Raum, um Ideen zu entwickeln, ihr kritisches Denken zu stärken und den Wert von Anstrengung und Überarbeitung zu erfahren. Technologie sollte diesen Prozess unterstützen und ergänzen, nicht ersetzen.
Für Tara Ann Carter, Leiterin der Abteilung für Bildungstechnologie bei Milken, ging es nicht darum, Betrug zu verhindern. Es ging darum, die erste Phase des Denkprozesses der Schüler zu schützen: den Moment, in dem sie beginnen, eigene Ideen zu entwickeln und auszudrücken.
Tara Ann Carter
Leiterin für Bildungstechnologie bei Milken
Im Zeitalter generativer KI und leicht zugänglicher digitaler Ressourcen ist diese Grundlage unverzichtbar. Ohne einen soliden Ausgangspunkt fällt es Lehrkräften möglicherweise schwer zu erkennen, was die Schüler wirklich verstehen, wie sie denken und wie sich ihr schriftlicher Ausdruck im Laufe der Zeit entwickelt. Milken strebte einen Prozess an, der die Schüler dazu ermutigt, von ihrem eigenen Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrem kritischen Denken auszugehen.
Exam.net wurde ursprünglich von der pädagogischen Leiterin Leora Smith entdeckt und zunächst im Fachbereich Englisch erprobt. Unter Leoras Leitung entwickelte sich das Pilotprojekt zu einem schulweiten Standard für Online-Bewertungen.
Die Plattform wird mittlerweile in vielen Fachbereichen, darunter Jüdische Studien und Sozialwissenschaften, eingesetzt, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich durch große Sprachmodelle ergeben. Die Lehrenden nutzen einen klar strukturierten Arbeitsablauf, um den Schreibprozess von Anfang an zu schützen.
Die Schüler erstellen unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen 40-minütige „Schnellentwürfe“, sodass die Lehrkräfte ihre ursprünglichen Fähigkeiten unmittelbar erkennen können. Diese Entwürfe werden anschließend in Google Docs exportiert, wo die Lehrkräfte anhand des Versionsverlaufs verfolgen können, wie sich die Arbeit entwickelt. Diese Dokumentation verdeutlicht, dass das Endergebnis sich auf natürliche Weise aus dem ursprünglichen, unter Sicherheitsvorkehrungen erstellten Entwurf entwickelt hat.
Milken nutzt Exam.net auch für schriftliche Leistungsbewertungen im Unterricht, insbesondere für summative Aufsätze, bei denen der Schutz der Integrität der Schülerarbeiten bei gleichzeitiger Förderung des kritischen Denkens im Vordergrund steht.
Für Milken liegt der größte Vorteil in der Möglichkeit, den iterativen Prozess zu dokumentieren, was die Schule als entscheidend für eine aussagekräftige Bewertung ansieht. Indem sie den Beginn eines Projekts festhalten, können die Lehrkräfte den Fokus weg von der sofortigen Erstellung „perfekter“ Texte hin zu Feedback und Iteration verlagern.
Die Sicherheitsfunktionen von Exam.net schaffen zudem eine konzentrierte, ablenkungsfreie Umgebung. Diese sicheren Erfassungszeitpunkte tragen dazu bei, dass die Arbeit tatsächlich beim Schüler beginnt, und bieten Lehrkräften einen zuverlässigen Einblick in den Ausgangspunkt jedes einzelnen Lernenden.
Durch den Schutz des Beginns des Schreibprozesses vermittelt Milken den Schülern ein klareres Gefühl der Eigenverantwortung. Sie können sehen, wo sie angefangen haben, wie sich ihre Gedanken entwickelt haben und wie ihre Anstrengungen das Endergebnis geprägt haben.
Tara Ann Carter
Leiterin für Bildungstechnologie
Schulen befinden sich weiterhin in einem kulturellen und pädagogischen Wandel, der durch die rasante Integration von KI-Technologien vorangetrieben wird und die Art und Weise verändert, wie Schüler ihre Ideen zum Ausdruck bringen, sich auf den Lernprozess einlassen und ihre Stimme in zunehmend dynamischen und digital vermittelten Klassenzimmern geltend machen. Beim Unterrichten geht es in diesem Zusammenhang nicht nur darum, neue Werkzeuge einzusetzen, sondern den Schülern dabei zu helfen, kritisch zu denken, authentisch zu schreiben und den Wert ihrer eigenen intellektuellen Anstrengungen zu erkennen.
Milkens Ansatz zeigt, wie Schulen auf diesen Wandel reagieren können, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren: die Entwicklung der Schüler, selbstständiges Denken und die Möglichkeit, ihre eigene Meinung zu äußern. Durch den Einsatz von Exam.net verdeutlicht Milken, wie Technologie das Lernen fördern kann, während die Schüler weiterhin im Mittelpunkt des Prozesses stehen.
Tara Ann Carter, Leiterin für Bildungstechnologie
Örnsköldsvik ist eine Gemeinde in Schweden, deren lokale Bildungsbehörde für alle staatlichen Schulen in der Region zuständig ist. 2018 war die Zeit für die Aktualisierung des Online-Bewertungstools gekommen. Die Behörden beschlossen, eine umfassende Marktforschung durchzuführen und die Lehrkräfte in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
Lesen